Software zum Geocaching

PC Anwendung: GSAK – Geocaching Swiss Army Knife

Um erfolgreich zu cachen braucht es ansich nicht mehr als ein GPS-Gerät und ggf. noch ein internetfähiges Gerät, um sich die Geocaches herauszusuchen. Ob man hierzu geocaching.com, opencaching.de oder eine andere Seite benutzt sei erst einmal egal. In jedem Fall ist der werte Cacher damit in der Lage die Cachebeschreibungen zu lesen und seine Logs anzulegen.

Spätestens wenn man aber von einem zweiwöchigen Cacheurlaub zurückkommt oder mal einen Powertrail absolviert hat (obwohl wir ja alle wissen, dass gute Cacher sowas nie nicht tun würden…), dann weis man, dass das Loggen über die Website recht aufwendig ist. Zwar lassen sich die meisten GPS-Geräte überreden die gefundenen Caches als Fieldnotes auf die Webportale zu übertragen, aber auch dann ist es recht anstrengend 100 Caches auf einmal zu loggen. Lange Rede, kurzer Sinn, irgendwann kommt man auf die Idee, ob das nicht anders geht?

Es geht anders und zwar sehr komfortabel, zum Beispiel mit GSAK. Lass Dich beim Aufruf der Website aber bitte nicht davon abschrecken, dass selbige in einem eher einfachen 80er Jahre Design daher kommt! Auch das Programm selbst ist kein multimedialer Augenschmaus. Muss und soll es aber auch nicht sein, statt dessen funktioniert es einfach.

GSAK nutzt die LiveAPI von Geocaching.com und funktioniert daher auch bei Änderungen auf der Website fehlerfrei. Nachdem man dem Programm erlaubt hat in seinem Namen auf geocaching.com zuzugreifen kann man auch gleich loslegen, indem man Pocketqueries oder dem Cachedetails läd. Welche Caches man haben will kann man entweder über Codes, oder über die Auswahl eines Bereiches auf der Landkarte und dem Setzen von Filtern definieren. Somit lässt sich vor der Cachetour im Team auch schnell ermitteln, welche Caches noch kein Teammitglied geloggt hat, eine Angelegenheit die ohne GSAK nahezu unlösbar wäre.

Damit nicht genug bietet GSAK eine Makrosprache, mittels der sich der Funktionsumfang noch zusätzlich erweitern lässt. Ein beliebtes Beispiel hierzu ist das Erzeugen von (auch grafischen) Statistiken, Landkarten und vielem mehr. Einen Überblick über die verfügbaren Makros gibt es in der Makroliste.

Android Apps

Eine sehr gute Ergänzung zu GSAK, aber auch unabhängig davon, ist Cachesense. Die Anwendung gibt es nicht nur für Android, sondern auch für Blackberry. Die App ist mit extrem vielen Funktionen ausgestattet, sodass ich auch nach einem halben Jahr immer wieder Neues entdecke.

Vor Cachesense habe ich längere Zeit mit c:geo gearbeitet, welches auch eine sehr gute App ist. Im Vergleich sprechen aber zwei Argumente für Cachesense:

  • Cachesense nutzt die offizielle LiveAPI, während c:geo die Webseiten ausliest. Ungeachtet dessen, dass dies gegen die Nutzungsbedingungen von Geocaching.com verstößt, kann dies auch dazu führen, dass die App nach Änderungen an der Website nicht mehr funktioniert und ein Update benötigt
  • Cachesense ist wesentlich schneller bei der Verarbeitung und dem Import von Daten, auch beim Abrufen und Anzeigen von Cachedetails

Cachesense kann vor dem Kauf kostenlos getestet werden, was ich daher auch jedem Cacher mit einem Android Smartphone empfehlen möchte.

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