Tuning, leichtes Overclocking

Ein Raspberyy Pi Version B wird per default mit einem Takt von 700MHz betrieben. Besonders wenn ein Apache-Thread oder ähnliches gestartet werden soll braucht der Raspberry dafür eine ganze Weile. In der Konfiguration mit den Temperatursensoren DS18B20 und DS18S20 finden sich auch recht häufig invalide Werte, welche nach verschiedenen Quellen auf zu geringe Performance beim Auslesen hindeuten könnten.

Prinzipiell lässt sich der Raspi auf 1GHz hochtakten, obwohl es bei diesem Takt oft zu Instabilitäten kommt. Daher habe ich den Raspi schrittweise erst auf 800MHz und anschliessend auf 900MHz getakted. Gefühlt habe ich natürlich den Eindruck, dass sich die Performance verbessert hat, was ja auch nicht abwegig ist. Gemessen habe ich die Verbesserung bisher jedoch nicht. Auch die invaliden Werte an den Sensoren sind leider nicht weggegangen, schlechter geworden ist es allerdings auch nicht.

Wie ist beim Overclocken vorzugehen?

Der Vorgang ist sehr einfach, da er bereits im Konfigurationsprogramm rspi-config vorgesehen ist. raspi-config wird mit

gestartet und zeigt dann die folgenden Menüpunkte an, von denen der 7. zum Overclockmenü führt.

raspi-config

Im nächsten Bildschirm wird darauf hingewiesen, dass der rspi bei Übertacktung instabil werden kann. Die Garantier erlischt jedoch nicht. Nachdem die Meldung bestätigt wurde kann zwischen fünf Übertaktungsstufen ausgewählt werden.

raspi-control-overclock

Abschliessend mit OK bestätigen. Wenn raspi-config beendet wird, wird angeboten des raspi neu zu starten. Solange kein Neustart durchgeführt wurde werden die Änderungen nicht wirksam. Wenn das Übertakten übertrieben wurde kommt man in den normalen Modus zurück, indem beim Booten die (linke) Shift-Taste gedrückt wird.

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