Erste Versuche mit dem Temperatursensor

Nachdem vor einigen Tagen die Hardware eingetroffen und auch alle notwendige Software installiert ist (Beitrag), bin ich gleich zu Conrad aufgebrochen, um die notwendigen Einzelteile zu besorgen die ich für eine Temperaturmessung benötige.

Zu meiner Überraschung war es garnicht so einfach die einzelnen Bauteile zu bekommen, bzw. waren selbige einfach nicht vorrätig. Die folgenden Bauteile habe ich gekauft:

  • Steckplatine Typ IV (Artikel 52 68 35)
  • Flexible Steckbrücken 100mm (Artikel 52 80 72)
  • 2x DS18S20
  • 2x 4,7k 1/8 W Widerstand

Ansich wollte ich die Cobbler-Erweiterung haben, um die Steckplatine anzuschließen, der Artikel war aber nicht vorrätig. Inzwischen kann ich aber sagen, dass die Variante mit Steckbrücken (Femal-Male) einfacher und flexibler (und auch noch günstiger) ist. Leider hatte Conrad auch die Steckbrücken nur in der male-male Version, sodass ich die Steckbrücken an den Stifte der Steckerleiste anlöten musste, da ich nicht auf die male-female Version warten wollte.

(Da die Lieferzeiten auch bei Amazon erschreckend lange waren habe ich diese letztendlich bei Reichelt bestellt. Wann Reichelt liefert wird im Bestellvorgang gleich garnicht sichtbar.)

Im ersten Versuch habe ich dann die Schaltung aus dem Artikel auf raspiprojekt.de aufgebaut.

Auch der Python Code meiner ersten Versuche stammt aus dem Artikel.

Als Datei „temperatur_basics.py“ gespeichert muss dieser jetzt nur noch regelmäßig aufgerufen werden, um die Temperatur des jeweiligen Sensors in einer Textdatei mit drei Spalten auszugeben. Die Spalten selbst sind durch Leerzeichen getrennt. Hier hatte ich anfänglich gleich auf das Semikolon gesetzt, allerdings ist das Leerzeichen besser, wenn die Daten anschliessend direkt mit Gnuplot ausgegeben werden soll. Für eine Visualisierung in Excel kann das Leerzeichen als Trennzeichen genauso gut angegeben werden.

Um sich von Gnuplot gleich eine Grafik ausgeben zu lassen ist es am einfachsten eine Templatedatei anzulegen und als „template.tpl“ zu speichern. Ein Beispiel wäre:

Der Aufruf erfolgt mittels:

Nachdem die Ausführung abgeschlossen ist (sollte keine Sekunde dauern) befindet sich im selben Verzeichnis die Datei „temperatur-10-000802b574bd.jpg“ mit der Grafik, wie das folgende Beispiel zeigt.

temperatur-10-000802b574bd

Damit ist der erste Versuch erfolgreich abgeschlossen und es kann an die Planung für den nächsten Schritt gehen.

3 Comments on Erste Versuche mit dem Temperatursensor

    • Servus,

      da ist nichts versteckt, sondern immer schön verlinkt: „http://pi.cimst.de/2013/12/erste-versuche-mit-dem-temperatursensor/“. Verstehe also nicht was Du mit „gequält“ meinst? Meines Wissens habe ich in den Artikeln nicht eine einzige Zeile Code dupliziert, sondern nur Code den ich selbst geschrieben/erweitert habe. Insofern bin ich mir nicht sicher was Du meinst.

      Matthias

      • Ich meinte das eher im positiven Sinne. Wenn Code von mir dupliziert wird freu ich mich, wenn es anderen geholfen hat. Mein „gequält“ bezog sich auf das Beschaffen der Hardware. Dieses ewige Zusammensuchen der Teile war der Grund warum ich meinen kleinen Shop aufgemacht habe. Hatte mich nur gewundert, dass Du die Anleitung gefunden hast und dann nach Teilen gesucht hast, zumal ich die Kabel in allen Varianten und auch Breakoutboards habe.
        Mit versteckt meinte ich, dass ich mal aus Interesse geschaut habe, wo denn der Link zu mir zu finden ist, hatte aber nicht geklappt. Jetzt weiß ich woran es lag. Du hast den Link zum Artikel richtig gesetzt aber dann raspberrypiprojekt.de geschrieben. ich bin raspiprojekt.de 😉
        Ich habe gerade eine Linksammlung aufgemacht und Deine Seite dort eingetragen. Schließlich baut man ja keine Internetseite auf, um sie dann zu verstecken, oder?

Antworten

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.


*


4 × zwei =